Stream der Kreistagssitzung vom 17.2.2020

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Einsatz von Doppelstockwagen auf der Odenwaldbahn

Stellungnahme des Ersten Kreisbeigeordneten Ahrnt zum Einsatz von Doppelstockbahnen auf der Odenwaldbahn:

Der RMV sieht derzeit keine Möglichkeit zum Einsatz von Doppelstockwagen auf der
Odenwaldbahn. Der Einsatz von Doppelstockwagen beschränkte sich in der Vergangenheit vor
Aufnahme des Betriebs durch die VIAS auf einzelne Zugfahrten die zwischen Frankfurt und
Stuttgart auf der Odenwaldbahn über Hanau und Eberbach geführt wurden. Mit der umfangreichen
Modernisierung der Infrastruktur auf der Odenwaldbahn wurde ein neues Fahrplankonzept
eingeführt, das insbesondere zahlreiche Durchbindungen nach Frankfurt, eine höhere
Streckengeschwindigkeit und häufigere Verbindungen beinhaltet. Dieses erfolgreiche Konzept hat
zu einer großen Steigerung der Nachfrage geführt.
Für die Durchführung des Fahrplanprogramms sind spurtstarke Fahrzeuge notwendig, um die
Fahrzeiten zwischen den Begegnungspunkten auf der Odenwaldbahn halten zu können. Diese
Fahrzeiten können derzeit nur von Triebwagen wie dem eingesetzten Fahrzeugtyp Itino erreicht
werden. Spurtstarke Doppelstocktriebwagen gibt es auf dem Fahrzeugmarkt nicht als
Gebrauchtfahrzeuge und als Neufahrzeuge nur in der Ausführung für elektrifizierte Strecken. Der
RMV hat zur Überprüfung der Möglichkeit des Einsatzes von Doppelstockzügen mit marktüblichen
Diesellokomotiven auf der Odenwaldbahn eine Fahrzeitrechnung beauftragt. Diese
Fahrzeitrechnung hat ergeben, dass die fahrdynamischen Eigenschaften eines Doppelstockzuges die
heutigen Fahrzeiten nicht erreichen und damit den Bestandsfahrplan nicht abbilden können. Der
heutige Fahrplan reizt in der Hauptverkehrszeit die Infrastruktur voll aus. Für den Einsatz von
Doppelstockzügen müsste in der Hauptverkehrszeit die Anzahl der Fahrten gegenüber heute
reduziert werden. Aus unserer Sicht ist eine Reduzierung der Fahrten angesichts der hohen
Nachfrage jedoch keine Option.

Bei den besonders stark nachgefragten Direktfahrten von/nach Frankfurt ist im Frankfurter
Hauptbahnhof eine Durchbindung der Fahrten RE85<>RB82 aufgrund der dichten Gleisbelegung
notwendig. Eine Isolierung einzelner Fahrten auf Umläufe anderer Fahrzeugtypen ist bei diesen
Fahrten nicht weiter möglich. Der Einsatz von Doppelstockwagen müsste damit ganztägig auch auf
Fahrten erfolgen, bei denen dies aus Kapazitätsgründen nicht erforderlich ist.
Hinsichtlich der Kapazität stehen auf der Strecke nur nutzbare Bahnsteiglängen von 115 Metern zur
Verfügung. Diese unterscheiden sich von den baulichen Bahnsteiglängen durch einen generellen
Kennwert für Halteungenauigkeiten. An den Bahnsteigen der Odenwaldbahn könnten damit nur
maximal Doppelstockzüge mit Diesellok und drei Wagen halten. Diese Fahrzeugeinheiten bieten
gegenüber einer Dreifachtraktion Itino keine wesentlichen Kapazitätssteigerungen, da
Verlustlängen durch die gesonderte Antriebseinheit, die notwendigen Treppenaufgänge und die
nicht vollständig ausgenutzte Bahnsteiglänge bestehen. Darüber hinaus weisen Züge mit vier
Doppelstockwagen gegenüber den Zügen mit drei Doppelstockwagen noch weitere fahrdynamische
Verluste auf und sind damit noch langsamer. Türen an einzelnen Bahnsteigen zu sperren, um
längere Züge zu fahren, sehen wir nicht als zielführend an, da hier für die Fahrgastlenkung auch das
Zugbegleitpersonal benötigt wird. Ist ein Zug beispielsweise wegen Personalengpässen ohne
Zugbegleitpersonal unterwegs, müsste der Halt entfallen und dies kann nicht im Interesse der
Fahrgäste sein. Weiterhin sind neben den Bahnsteiglängen auch die Standorte der Signale zu
beachten, zwischen welche die längeren Züge passen müssen. Weil Signale als
sicherungstechnische Einrichtungen nicht einfach verschoben werden können, haben wir eine
Studie zur Verlängerung der Bahnsteige durchgeführt, um die für längere Züge notwendigen
Umbauarbeiten zu ermitteln.
Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass eine Verlängerung der Bahnsteige technisch möglich ist,
aber die dafür notwendigen Investitionen hinsichtlich Förderwürdigkeit mit dem Instrumentarium
der Nutzen-Kosten-Untersuchung nach dem standardisierten Bewertungsverfahren für
Verkehrswegeinvestitionen trotz hoher Auslastung nicht nachgewiesen werden können. Dies stellt
ein grundlegendes Problem bei der Bewertung von Investitionsmaßnahmen dar, wenn bereits ein
gutes Nahverkehrsangebot vorliegt. Der RMV sucht daher nach Möglichkeiten einen Teil der
Maßnahmen zur Kapazitätssteigerung der Odenwaldbahn über weitere Förderwege zu realisieren.
Gleichzeitig werden gemeinsam Möglichkeiten zur Optimierung des Verkehrsangebotes im
laufenden Verkehrsvertrag geprüft.

Anfrage zum Haushalt 2020

Anfrage zum Haushalt 2020

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Thomas Lindgren Fraktion „Freie Wähler – Piraten“ Fraktionssbüro Jägertorstraße 207 64289 Darmstadt

Gemeinsames Konzept der Produktionsschule wird nicht weiter verfolgt – Kreistag muss noch zustimmen

Darmstadt-Dieburg – Der Kreisausschuss hat in seiner Sitzung Ende Oktober beschlossen, die Produktionsschule am Standort Wurzelwerk in Groß-Umstadt nicht weiter zu verfolgen. Der Kreistag wird sich damit in seiner Sitzung am 09. Dezember beschäftigen.
Der Landkreis Darmstadt-Dieburg wollte gemeinsam mit der Landrat-Gruber-Schule in Dieburg und dem Staatlichen Schulamt eine Produktionsschule entwickeln, um benachteiligten jungen Menschen eine berufsvorbereitende, berufsqualifizierende und sozialpädagogische Unterstützung in der Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung zu bieten und um sie so auf das Berufsleben vorzubereiten. Räume des ehemaligen Wurzelwerks in Groß-Umstadt wurden für die Produktionsschule angemietet.
Im vergangenen Jahr wurden zur Erprobung zwei BZB-Klassen (Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung) eingerichtet.  Durch die Erfahrungen in der Erprobungsphase kam man übereinstimmend  zu dem Schluss, dass das Konzept der Produktionsschule am Standort Wurzelwerk aus mehreren Gründen nicht umsetzbar ist. „Es zeigte sich, dass die Übernahme der Räume des Wurzelwerks mit ein paar wenigen Renovierungsarbeiten nicht möglich ist. Auch aufgrund von Brandschutzbestimmungen müsste der Landkreis mehr als eine Millionen Euro in den Standort investieren. Zudem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen derzeit so, dass nur Schülerinnen und Schüler, die der Schulpflicht unterliegen, dort beschult werden können“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und Schuldezernent Robert Ahrnt.
Um dem Anspruch „Produktionsschule“ gerecht zu werden, hätte das Angebot über den schulischen Teil hinaus erweitert werden müssen. Dabei wurde deutlich, dass am Ende der Landkreis dauerhaft in der Trägerschaft und Finanzierung des gesamten Lernorts einschließlich einer Geschäftsführung bleiben müsste. Vor diesem Hintergrund haben sich alle Beteiligten darauf verständigt, für die BZB-Maßnahmen den Standort des ehemaligen Wurzelwerks nicht weiter zu verfolgen. Für die betroffenen Schülerinnen und Schüler stehen geeignete Angebote an der Landrat-Gruber-Schule zur Verfügung.

Neues Fortbildungsprogramm für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Darmstadt-Dieburg – Die Kita-Fachberatung des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat auch für das kommende Jahr ein umfangreiches Weiterbildungsangebot für alle pädagogischen Fachkräfte der Kindertageseinrichtungen im Kreis herausgegeben. Die Fortbildungen und Arbeitskreise greifen dabei aktuelle fachliche und gesellschaftliche Themen auf, die für die pädagogische Praxis relevant sind.
„Die Angebote der Kita-Fachberatung sind wichtige Qualitätsbausteine, mit denen die pädagogische Arbeit kontinuierlich unterstützt und gemeinsam weiterentwickelt wird“, sagt Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück.
In 2020 betreut die Kita-Fachberatung zusätzlich 90 Einrichtungen nach dem Hessischen Bildungs- und Erziehungsplan (HBEP). Dafür treffen sich die Teilnehmenden mit der Kita-Fachberatung in regelmäßigen Abständen, um sich über selbst gewählte Themen des HBEP auszutauschen. Das Fortbildungsprogramm umfasst daher auch Weiterbildungen, die über eine HBEP-Zertifizierung verfügen.
Die Broschüre „Fortbildungen und Arbeitskreise“ wird an alle Kindertageseinrichtungen im Kreis verteilt. Sie ist ebenfalls online abrufbar unter https://www.ladadi.de/gesellschaft-soziales/familie-kinder-und-jugend/fachkraefteberatung/kindertagesstaetten/unterlagen.html

Beratungsstelle Ober-Ramstadt feiert Zehnjähriges – Angebote für Eltern, Kinder und Jugendliche

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche in Ober-Ramstadt ist eine von drei Beratungsstellen im Landkreis und wurde im August 2009 gegründet. Am 25.10.2019 feierte sie das zehnjährige Bestehen im Kreistagssitzungsaal in Darmstadt-Kranichstein.

Fachgebietsleiterin Kordula Gruhn scherzte beim Jubiläum: „Wir sind die jüngste von den Dreien und sind nun auch schon zehn Jahre alt. Das bedeutet, wir kommen langsam in die Pubertät.“ Gastredner Dr. Manfred Lütz begann seinen Vortrag „Irre! – Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen“ mit seinen persönlichen Erfahrungen als Vater. Anschließend setzte er sich verständlich und einprägsam mit den Fragen auseinander: Wie gehen Fachkräfte mit dem Begriff der Diagnose um und was ist die Definition von „normal“. „Im Zweifel ist jemand gesund, aber merkwürdig wie sie und ich.“ Mit seiner humorvollen Art brachte er den ganzen Saal zum Nachdenken und Lachen.

Persönliche Grußworte überbrachten Herr Joachim Reif (Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft Hessen in der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung) sowie die langjährige Supervisorin des Teams Frau Erika Lützner-Lay. „Die Beratungsstellen sind eine wichtige Anlaufstelle für Familien im Landkreis“, betont Sozial- und Jugenddezernentin Rosemarie Lück. „In vielen Situationen stellt unsere kostenlose und vertrauliche Beratung ein wertvolles Orientierungs- und Unterstützungsangebot dar, wenn das Zusammenleben mal nicht so reibungslos läuft.“ 
Tatsächlich stehen die Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche allen Familienmitgliedern und Menschen, die Erziehungsarbeit leisten, offen. Die Beraterinnen unterstützen bei allen Fragen zur Erziehung und im Umgang und der Begleitung von Kindern und Jugendlichen.

Möglich sind persönliche Gespräche in der Beratungsstelle, am Telefon, vor Ort in einzelnen Kindertagesstätten sowie online über das Angebot www.bke-jugendberatung.de (für Jugendliche) und www.bke-elternberatung.de (für Eltern).

Die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche befindet sich in Ober-Ramstadt, Darmstädterstr. 66 – 68. Sie ist telefonisch erreichbar unter 06154 / 696170, per Mail unter Erziehungsberatung-OR@ladadi.de.

Anmeldungen sind montags bis donnerstags täglich in der Zeit von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr über das Sekretariat möglich.

Tägliche telefonische Beratung (außer dienstags) in der Zeit von 11 bis 12 Uhr.

 

Sozialdezernentin und Jobcenterleiter begrüßen Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Sanktionen

Darmstadt-Dieburg – Am Dienstagvormittag (5.)  hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass Sanktionen über 30 Prozent gegenüber Leistungsbezieherinnen und Leistungsbeziehern nach dem Sozialgesetzbuch II (SGB II) gegen das Grundgesetz verstoßen.
Die Sozialdezernentin des Kreises, Rosemarie Lück, und der Leiter der Kreisagentur für Beschäftigung (KfB) Roman Gebhardt freuen sich über das heute gefällte Urteil. „Die heutige Entscheidung geht in die richtige Richtung. Die KfB muss jetzt keine Sanktionen über 30 Prozent verhängen. Wir wollen an den positiven Ressourcen der arbeitslosen Menschen anknüpfen. Der Gesetzgeber ist jetzt gefordert das Sanktionsrecht im SGB II entsprechend anzupassen und auch die Sanktionen für unter 25-Jährigen aus dem Gesetz nehmen“, erläutert Rosemarie Lück. Roman Gebhardt ergänzt: „Nach meiner Überzeugung erreichen wir die Menschen mit Sanktionen kaum. Daher setzt die KfB eher auf Anreize, Motivation und Überzeugung. Wir versuchen die Menschen durch aufsuchende Arbeit zu aktivieren und arbeiten mit Projekten viel vor Ort mit sehr guten Ergebnissen. Die Sanktionsquote im Landkreis Darmstadt-Dieburg liegt unter dem bundesweiten Durchschnitt, weil nach unserer Überzeugung eine hohe Zahl von Sanktionen nicht den Erfolg der Arbeit eines Jobcenters abbildet.“
Mit Nachdruck sollte jetzt versucht werden, die harten Sanktionen auch für unter 25-Jährige aus dem Gesetz zu streichen. Denn die Folgen dieser Sanktionen sind Probleme der betroffenen Bedarfsgemeinschaften, die auch in der Nichtzahlung von Kosten der Unterkunft und Heizung mit drohendem Verlust der Wohnung oder der Energieversorgung oder der Unterversorgung von weiteren Personen (auch Kindern) enden. Für die Lösung, der aus diesen Situationen entstehenden Problemlagen, sind dann die Kommunen in eigener Zuständigkeit verantwortlich und das ist schon immer ein unhaltbarer Zustand.

Bildung der Zukunft – Wie die Schule von morgen aussehen könnte – Veranstaltungsreihe Bildung in der digitalen Welt

Darmstadt-Dieburg – Das Medienzentrum Darmstadt-Dieburg bietet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bildung in der digitalen Welt“ drei Veranstaltungen an drei Abenden und drei Orten an.
Die erste Veranstaltung ist am Donnerstag, 14. November um 19 Uhr in der Goetheschule in Dieburg. Einen offenen Anfang gibt es bereits ab 18.30 Uhr. Thema des Abends ist „Bildung der Zukunft – Wie die Schule von morgen aussehen könnte“. Gesellschaft und Bildung befindet sich im Wandel. Doch wie muss eine Schule aussehen, die die Kinder und Jugendlichen auf die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereitet? Die Alemannenschule Wutöschingen, die für ihr innovatives Bildungskonzept mit dem Deutschen Schulpreis 2019 ausgezeichnet wurde, könnte hier als Vorbild dienen. Valentin Helling, pädagogischer Leiter der Alemannenschule, wird Einblicke in die Arbeit seiner Schule geben und aufzeigen, wie Bildung auch anders funktionieren kann.
Die zwei weiteren Veranstaltungen sind für den 14. Februar und den 14. Mai 2020 geplant.

Neuer Geschäftsführer der Kreistagsfraktion

 

Fraktionsgeschäftsführer Thomas Lindgren

Die Fraktion Freie Wähler/Piratenpartei im Kreistag Darmstadt-Dieburg hat einen neuen Geschäftsführer. Es handelt sich um Thomas Lindgren, 53, geboren und aufgewachsen in Darmstadt, wohnhaft in Pfungstadt.

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